Von Immo Elite Redaktion - Danijela Teilen Teilen Ob Kreuzschlitz, Sechskant oder Torx – Schrauben gibt es in unzähligen Varianten. Für Laien sehen sie oft gleich aus, für Profis macht die Auswahl jedoch einen großen Unterschied. Denn jede Schraubenart erfüllt einen bestimmten Zweck. In diesem Artikel bieten wir einen kompakten, aber fundierten Überblick über alle gängigen Schraubenarten, ihre Kopfarten und ihre typischen Einsatzbereiche – damit Du in Zukunft immer zur richtigen Schraube greifst. Warum es so viele verschiedene Schraubenarten gibt Die Welt der Verbindungselemente ist viel komplexer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Es gibt unzählige Schraubenarten, die sich nicht nur im Material und Gewinde, sondern vor allem im Schraubenkopf und Antrieb unterscheiden. Diese Vielfalt ist notwendig, weil jede Anwendung – ob im Maschinenbau, Möbelbau oder Trockenbau – eigene Anforderungen mit sich bringt. Wer sich also fragt, „Welche Schraubenarten gibt es?“, wird schnell merken: Die richtige Schraube ist entscheidend für Sicherheit, Haltbarkeit und Effizienz. Die wichtigsten Arten von Schrauben im Überblick Hier sind die bekanntesten Arten von Schrauben, die man im Alltag und im Handwerk regelmäßig findet: Holzschrauben – Speziell für das Einschrauben in Holz konzipiert, mit spitzem Ende und grobem Gewinde. Metallschrauben – Häufig mit metrischem Gewinde, benötigen oft ein passendes Gegenstück wie eine Mutter. Blechschrauben – Für das Verbinden dünner Blechteile, meist mit scharfem Gewinde. Maschinenschrauben – Universell einsetzbar in Metallkonstruktionen, oft in Kombination mit Gewindebohrungen. Selbstschneidende Schrauben – Bohren sich selbst ins Material, besonders nützlich bei Montagearbeiten ohne Vorbohren. Spenglerschrauben, Linsenkopfschrauben, Senkkopfschrauben – variieren stark in Form, Einsatzzweck und Belastbarkeit. Schraubenkopfarten: Form trifft Funktion Nicht nur das Gewinde zählt – der Schraubenkopf bestimmt, wie die Schraube verarbeitet und welche Lasten sie übertragen kann. Folgende Arten von Schraubenköpfen sind besonders gängig: Senkkopf – liegt bündig mit der Oberfläche, ideal für Holzarbeiten. Linsenkopf – leicht gewölbt, optisch ansprechend und oft bei Möbeln zu finden. Zylinderkopf (DIN 912) – für präzise, kraftvolle Verschraubungen, häufig bei Maschinen. Sechskantkopf (DIN 933) – klassisch, robust, ideal für schwere Konstruktionen. Flachkopf oder Linsensenkkopf (DIN 7991) – ideal bei verdeckten Verschraubungen. Diese Kopfarten von Schrauben werden oft mit spezifischen DIN-Normen verknüpft, was dem Anwender hilft, schnell die passende Variante zu finden. Welche Schraubenart für welchen Einsatz? Die Wahl der Schraube hängt von mehreren Faktoren ab: Material, Belastung, Ort der Anwendung und gewünschte Ästhetik. Hier ein paar Faustregeln: Für Holz: Holzschrauben mit Senkkopf Für Metallverbindungen: DIN 933 Sechskantschrauben Für Montage in dünnem Material: selbstschneidende Schrauben Bei begrenztem Platz: Zylinderkopf oder Flachkopf Eine große Auswahl findest Du z. B. im Schrauben-, Muttern- und Scheiben-Sortiment von Marcopol, wo nach Einsatzgebiet, Kopfart und Gewinde gefiltert werden kann. Fazit: Schraubenarten kennen heißt richtig verbinden Wie viele Schraubenarten gibt es? Die Antwort: sehr viele – und sie entwickeln sich stetig weiter. Doch mit dem richtigen Wissen zu verschiedenen Schraubenarten und Kopfformen lässt sich jede Verbindung optimal planen und realisieren. Die Kenntnis der Unterschiede spart Zeit, Geld und schützt vor Fehlanwendungen – ein Muss für jeden, der regelmäßig schraubt. Share
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