Von Immo Elite Redaktion - Danijela Teilen Teilen Ein eigenes Haus besitzen – das ist für viele Menschen heutzutage ein Traum. Das muss es allerdings nicht bleiben, denn mit den nötigen Voraussetzungen und finanziellen Mitteln lässt er sich leicht erfüllen. Entscheiden müssen Sie sich nur rechtzeitig, ob Sie eine Immobilie kaufen oder selbst bauen möchten. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Mit diesem Ratgeber möchten wir Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand geben. Haus bauen oder kaufen: Was passt zu mir? Sie haben keine Lust mehr, jedes Jahr die Miete für ein Haus oder eine Wohnung zu bezahlen? Dann liegt der Gedanke nahe, sich eine eigene Immobilie zuzulegen. Möchten Sie eine bereits bestehende erwerben, sollten Sie sich frühzeitig mit der Frage auseinandersetzen, ob es sich um ein Haus oder eine Wohnung handeln soll. Viele Menschen entscheiden sich für den Bau Ihres Traumhauses, was vor allem den Grund hat, dass sie sich Freiheit bei der Innen- und Außengestaltung wünschen. Anders als beim Kauf einer Bestandsimmobilie, kann man bei den Themen Architektur, Materialien und Grundriss eigene Ideen einbringen und verwirklichen. Bedenken Sie dabei jedoch: Je individueller Sie ein Haus bauen möchten, desto mehr kostet es am Ende. Wie teuer der Bau wird, hängt aber auch von der Zinsentwicklung ab. Nutzen Sie deswegen einen Zinsrechner für Baufinanzierungen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und den Bau Ihrer Immobilie zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Gründe für einen Neubau Im Zuge der Überlegung, ob ein Haus gebaut werden soll, muss der lokale Immobilien- und Grundstücksmarkt einbezogen werden. Vor allem in Ballungsgebieten und Metropolen ist es sehr schwer, einen Haus-Neubau umzusetzen. Möchten Sie ein Haus in zentraler Lage besitzen, sollten Sie auf Baulücken setzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein bereits abbruchreifes Haus zu erwerben und das Grundstück anschließend neu zu bebauen. Dahingegen finden sich Neubaugebiete fast ausschließlich an Stadträndern oder in Vororten. Dennoch gibt es viele gute Gründe, die für den Neubau einer Immobilie sprechen und mit denen wir uns im Folgenden näher befassen werden. Freiheit bei der Gestaltung Ein großer Vorteil beim Hausbau, der häufig ausschlaggebend ist, ist die teilweise immense Gestaltungsfreiheit. Mitwirken kann man in der Regel bei: Wahl des Haustyps Grundriss Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück Raumaufteilung Baumaterialien Haustechnik Innenausbau Die bestehenden Möglichkeiten können allerdings je nach Haustyp und Bauweise variieren. Große Gestaltungsfreiheit bietet das frei geplante Architektenhaus, während man beim sehr standardisierten Typenhaus nur wenig mitreden kann. Baufirmen gewähren bei den meisten Massiv- und Fertighäusern Konfigurationsmöglichkeiten, die allerdings teilweise mit Kosten verbunden sind. Hohe Energieeffizienz und staatliche Förderung Ein weiterer Vorteil beim Hausneubau ist die Möglichkeit, auf neueste Baumaterialien zurückgreifen zu können. Auch die Haus- und Heiztechnik kann so von vornherein auf den neusten technischen Stand gebracht werden. Wer ein neues und energieeffizientes Haus errichtet, kann seit 2021 durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt werden. Hinzu kommen Förderungen für zahlreiche Einzelmaßnahmen. Zudem wurden die Fördersätze Anfang des Jahres 2023 nochmals erhöht. Fest steht auch, dass die hohe Energieeffizienz eines Neubaus Nebenkosten spart, die Umwelt schont und die gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Dies macht sich unter anderem mit einem hohen Wert bezahlt, da neue Häuser nach modernen Standards auf dem Markt sehr beliebt sind. Schnellerer Einzug durch Kauf einer Bestandsimmobilie Nicht immer bietet sich der Bau eines Hauses an. Wenn man beispielsweise schnell umziehen möchte, weil ein Jobwechsel ansteht oder die Kinder in eine andere Schule müssen, sollte der Kauf einer Bestandsimmobilie in Betracht gezogen werden. Sofern keine aufwendigen Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten anstehen, kann man diese im Normalfall sofort nach dem Kauf beziehen. Bessere Infrastruktur und kürzere Wege Je nach Lage der Bestandsimmobilie kann das Umfeld durch eine bereits gewachsene Infrastruktur profitieren. Das bedeutet, dass Geschäfte, Ärzte, Schulen und Restaurants in der Regel schnell zu erreichen sind. In Neubaugebieten sieht das häufig anders aus, zum Beispiel wegen des langen Weges ins Stadtzentrum, zum Einkaufen und zum Arbeitsplatz. Allerdings kommt es auch hierbei immer auf die Wahl des Standorts an. Das Fazit Viele Wege führen zum Eigenheim. Möchten Sie so viel Gestaltungsfreiheit wie möglich haben, sollten Sie allerdings den Bau eines eigenen Hauses anstreben. Dieser kann mitunter lange dauern, lohnt sich aber in der Regel bereits dadurch, dass man von vornherein auf energieeffiziente Baumaterialien setzen kann. Eine bereits bestehende Immobilie zu kaufen, hat wiederum den Vorteil, dass man schneller ins Eigenheim ziehen kann. Das allerdings auch nur, wenn zuvor keine aufwendigen Restaurierungs- oder Sanierungsarbeiten anstehen. Wägen Sie alle Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten gut gegeneinander ab, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Share
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