ImmobilienmarktPressemeldung

[Analyse] Maklerquote steigt und steigt: „66,3% der Wohnimmobilien wurden über einen professionellen Vermittler vermarktet“

Die Auftragslage für Immobilienmakler zeigt sich weiterhin auf hohem Niveau. Mit einer Quote von 66,4% hat der Mai den Durchschnitt 2020 überrundet. Hier wurden 66,3% der Wohnimmobilien über einen professionellen Vermittler vermarktet, ehe im Dezember 2020 die neue Provisionsteilung eingeführt wurde und viele Eigentümer zunächst versuchten, ihre Immobilien privat zu verkaufen.

Die Zahl der Vermittlungen über Immobilienmakler steigt

2021 hat dann insbesondere in den ersten Monaten für einen kräftigen Markteinbruch und deutlich weniger Geschäft für Immobilienmakler gesorgt: Nur 60,3% der Eigentümer griffen auf die Dienstleistung eines Immobilienmaklers zurück.

Die Skepsis bezüglich der neuen Provisionsregelung scheint endgültig vorbei. Bereits den vierten Monat hintereinander steigt die Maklerquote; die Geschäfte für Immobilienmakler laufen gut.

Dies ergibt eine aktuelle Analyse des Sprengnetter-AVM-Teams rund um COO Christian Sauerborn der Großstädte Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Zum Vergleich: 2021 erlebten Immobilienmakler insbesondere Anfang des Jahres einen deutlichen Rückgang ihrer angefragten Dienstleistung.

Der Mittelwert 2021 lag bei 60,3% und damit 6% niedriger als im Vorjahr.

„2022 sehen wir deutlich eine Aufholjagd und eine konsequent steigende Auftragslage für Immobilienmakler.

Dies kann im Kontext der aktuellen Marktlage bedeuten, dass sich die Immobilien nicht mehr von alleine verkaufen“,

kommentiert Sauerborn.

Analyse: Maklerquote steigt

Maklerquote steigt und steigt_ 66,3% der Wohnimmobilien wurden über einen professionellen Vermittler vermarktet

Höchster Anstieg der Maklerquote: Dortmund und Leipzig

Die Mai-Zahlen im Einzelnen:
Den höchsten Anstieg der Maklerquote verzeichnen Dortmund mit rund 16,6 und Leipzig mit rund 10,5 Prozentpunkten Zuwachsrate, gefolgt von München (+5,5 Prozentpunkte) und Essen (+4,1 Prozentpunkte).

In Berlin (+2,1 Prozentpunkte) und Düsseldorf (+1,6 Prozentpunkte) ist die Makler- vs. Privatverkäuferquote nahezu stabil zum Vormonat.

Rückläufig war die Maklerquote im Mai Köln, Stuttgart, Hamburg und Frankfurt am Main.

Für diese Analyse wurden 178.426 Eigentumswohnungen in den Städten Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart im Zeitraum vom 01.01.2020 bis 31.05.2022 ausgelesen.

Die nächste Analyse der Maklerquote vs. Privatverkäuferquote erscheint im Juni 2022.

1 Kommentar

  1. Wir möchten unsere Immobilie verkaufen. Interessant, dass über 66% der Immobilien mit einem professionellen Makler verkauft wurden. Wir werden uns erkundigen, wie hoch wir den Preis ansetzen können. Mehr dazu: https://eifinger.de/leistung.html

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